Neuigkeiten

17. Juni 2019

Förderung der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz

Auf eine Förderung der Stiftung Braunschweiger Kulturbesitz in Höhe von 75.000 Euro können wir uns ebenfalls freuen.

Diese Mitteil wurden uns aus dem Teilvermögen Braunschweigischer Vereinigter Kloster- und Studienfonds für den Bauabschnitt 2019 zur Dachsanierung des Kasernenflügels, der Sanierung des Verwalterhauses sowie für Brandschutzmaßnahmen bewilligt.

Diese Förderung ist eine wichtige Grundlage unserer Arbeit. Nur dadurch ist es möglich, das Schloss Blankenburg zu erhalten.

6. Juni 2019

Eröffnung der Erik Neutsch Bibliothek im Großen Schloss Blankenburg

Eröffnung der Erik Neutsch Bibliothek im Großen Schloss Blankenburg
Am Montag, den 10. Juni 2019 um 16.00 Uhr im Grauen Salon des Großen Schlosses

Der Schriftsteller Erik Neutsch (geb. am 21.06.1931, gest. am 20.08.2013) ist
vermutlich vor allem wegen seines Romans "Spur der Steine" bekannt. Doch sein
Gesamtwerk umfasst Romane, Erzählungen, Kinderbücher, Lyrik, Bühnenwerke, Essay,
Filme und Hörspiele. Die Bibliothek von Erik Neutsch war für ihn Arbeitsgrundlage,
gibt beeindruckende Einblicke in seine Arbeit, auch zu ganz bestimmten Werken. Sie
findet nun ihren repräsentativen Standort im Großen Schloss Blankenburg, wo sie
nahezu so aufgestellt wird, wie ursprünglich im Hause des Schriftstellers.

Das Programm:

  • Willkommensgruß und Gitarrenmusik von Sprit Glow
  • Grußworte von Dr. Florian Weis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Rosa Luxemburg-Stiftung und Dr. Evelin Wittich, Vorsitzende der Erik-Neutsch-Stiftung
  • Bisher unveröffentlichte Gedichte von Erik Neutsch, gelesen von Anne Köhler, Schülerin am Gymnasium An Thie Blankenburg
  • Gitarrenmusik
  • Lesung aus "Nach dem Großen Aufstand", vorgetragen von Matthias Brenner, Schauspieler und Intendant des Theaters Halle
  • Gitarrenmusik
  • Gedichte, vorgetragen von Schülern des Martineums Halberstadt
  • Musikalischer Ausklang
  • Kleiner Sektempfang und Zeit für Gespräche

Der Eintritt ist frei!

Veranstalter: Erik-Neutsch-Stiftung, Verein Rettung Schloss Blankenburg, Rosa
Luxemburg-Stiftung

10. Mai 2019

Beeindruckende Lesung im Großen Schloss Blankenburg

Nur wenige Plätze waren im Theatersaal des Schlosses am Samstag, den 27.04.2019 noch frei, als Göran Heßler als stellvertretender Vereinspräsident die Besucher im Namen des Vereins Rettung-Schloss-Blankenburg zur Lesung „Herzog und Kaisertochter – Ernst-August von Hannover und Viktoria-Luise von Preußen“ mit Verleger Heinrich Prinz von Hannover und Autor Peter Steckhan begrüßte.

Im Mittelpunkt des vom Braunschweiger Historiker Peter Steckhan verfassten Buches steht das Leben des letzten regierenden Herzogs von Braunschweig, der 1887 als jüngster Sohn des ehemaligen Kronprinzen von Hannover, dem nachmaligen Herzog von Cumberland, geboren wurde.
Der Autor widmet sich in seinem Werk insbesondere dem Persönlichkeitsbild des Herzogs das bis in die Gegenwart stark von der Liebesheirat mit Prinzessin Victoria Luise von Preußen, der einzigen Tochter Kaiser Wilhelms II., überstrahlt wurde.

Das Leben des Herzogs wurde besonders in seinen jungen Jahren stark von einigen schicksalhaften Zufällen geprägt. Dass es nicht immer nur Glanz und Gloria war, sondern starke Verwerfungen aufwies, die auch das Welfenhaus gleich mehrfach in existenzielle Krisen führte und die bis in die Gegenwart tiefgreifende Nachwirkungen haben, blieb der Öffentlichkeit zumeist verborgen. So wird unter anderem auch die Beteiligung des Herzogs an arisierten Firmen in Österreich während der Zeit des Nationalsozialismus behandelt. Hierzu gab es auch noch einige Anmerkungen von Heinrich Prinz von Hannover.

Peter Steckhan verstand es, durch die Art und Weise seines Vortrages großes Interesse bei den Besuchern am Schicksal des Herzogs zu wecken und wurde am Ende seiner Ausführungen mit starken Beifall bedacht.
Schlossführer Wolfgang Hage bedankte sich im Namen des Vereins und aller anwesenden Gäste bei Peter Steckhan und Heinrich Prinz von Hannover für die gelungene Präsentation des Buches und überreichte Peter Steckhan auch ein kleines „Dankeschön“ als Anerkennung.

Es kam dann noch zu zahlreichen Einzelgesprächen, auch signierten der Autor und der Prinz auf Wunsch erworbene Bücher.

Wolfgang Hage

V.r.n.l.: Vereinsvize Göran Heßler, Autor Peter Steckhan, Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt, Verleger Heinrich Prinz von Hannover und Schlossführer Wolfgang Hage nach der Buchpräsentation im Theatersaal. (Foto: Jana Böhme)
V.r.n.l.: Vereinsvize Göran Heßler, Autor Peter Steckhan, Blankenburgs Bürgermeister Heiko Breithaupt, Verleger Heinrich Prinz von Hannover und Schlossführer Wolfgang Hage nach der Buchpräsentation im Theatersaal. (Foto: Jana Böhme)

10. Mai 2019

Kurzweiliger Auftakt der Blankenburger Schlossvorträge 2019

Inzwischen zur guten Tradition geworden, erfreuen sich die Blankenburger Schlossvorträge von Vereinspräsident Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel vom Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte und Geschichtsvermittlung an der TU Braunschweig.

In "Die Prinzessin von Wolfenbüttel – Von Blankenburg nach St. Petersburg“ vermochte es Biegel, selbst das Ehedrama der Blankenburger Prinzessin Charlotte Christine Sophie am Zarenhof den gebannten Zuhörern in seiner gewohnt kurzweiligen und amüsanten Art und Weise näher zu bringen.

Dabei ging er insbesondere auf das Werk und die sagenhafte Erzählung des Magdeburger Schriftstellers Heinrich Zschokke, „Die Prinzessin von Wolfenbüttel“ aus dem Jahr 1804, ein.

Die Zeit verging wie im Fluge beim gut besuchten Schlossvortrag, als Biegel von der unglücklichen Charlotte Christine, Prinzessin von Braunschweig-Wolfenbüttel, der dritten Tochter von Herzog Ludwig Rudolf von Braunschweig-Wolfenbüttel und dessen Gemahlin Christine Luise von Öttingen-Öttingen, berichtete. Geboren im Jahr 1694, erzogen bei der sächsischen Kurfürstin Christiane Eberhardine, wurde sie schon früh dem Zarewitsch Alexei versprochen und auch mit diesem vermählt.

Ein weiterer Schlossvortrag folgte unter dem Thema "Zwischen Orient und Okzident – Inselreich und Kontinentaleuropa – Richard Löwenherz – Aquitanier, englischer König und idealer Ritter" am 5. Mai.

Vornerken darf man sich bereits 23. Juni. Hier wird Professor Biegel unter dem Titel "Eine »deutsche Nationalheilige« des Mittelalters? Elisabeth von Thüringen (1207 – 1231) – Faszination einer ungewöhnlichen Frau“ referieren. Am 28. Juli geht es um "Den Koran in Scheiterhaufens Flamme – Spanien – Schicksalsland für Juden, Christen und Muslime und das Scheitern der Toleranz im abendländischen Mittelalter“.

Die Vorträge beginnen jeweils um 16 Uhr, der Eintritt ist frei. Für den Erhalt des Baudenkmals Großes Schloss wird um eine Spende gebeten.

Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel referiert im Theatersaal über „Die Prinzessin von Wolfenbüttel“ (Foto: Jana Böhme)
Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel referiert im Theatersaal über „Die Prinzessin von Wolfenbüttel“ (Foto: Jana Böhme)

Fotoblog

Hier sehen sie eine kleine Sammlung von Bildern vom Schlossgeschehen. Und Bilder sagen ja bekanntlich mehr als 1000 Worte, deshalb bleiben sie weitgehend unkommentiert.

Es werden hier immer nur die neusten Bilder angezeigt. Die vollständige Sammlung finden Sie auf  Flickr.

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Aufbringung letzte Schieferplatte 21. April 2018
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